Es geht darum, dass dieser Palm Treo ein Doppelleben führt. Zum einen führt er sein eigenes Leben und dann – wie aus Geisterhand – bootet er plötzlich in Googles Android Betriebssystem. Naja, ein wenig viel Zeit braucht man zum basteln und zum booten schon, aber schön ist es auf alle Fälle.
Denn die Blogger haben aus einer sicheren Quelle erfahren, dass es das Betriebssystem schon innerhalb der nächsten sieben Tage zum Beta-Stadium schaffen soll. Dabei soll Chrome OS mit vielen PC’s und Note- und Netbooks zurechtkommen: Marken wie z. B. Acer, Adobe, ASUS, HP, Lenovo, Texas Instruments und Toshiba wurden genannt.
TechCrunch zählt als Insiderblog eigentlich immer als zuverlässige Quelle. Es wurden noch ein paar Screenshots angehangen, die echt sein könnten und nicht so echt sein könnten. Mehr werden wir wohl dann demnächst erfahren. Wenn es ein Update gibt, sagen wir euch bescheid.
Dass große Firmen sich Namen gezielt neben Patenten und anderen Rangeleien aussuchen, dürfte wohl jeden klar sein. Dass Google das bei “Go” nicht getan hat ist daher um so verwunderlicher. Wie das Mashable-Blog aber herausgefunden hat, gibt es schon lange eine Programmiersprache mit Namen “Go”, die es seit 2000 auf Papier und 2007 sogar als Buch “Let’s Go!” gibt.
Damit dürfte Google definitiv nicht gerechnet haben. Oder doch? Wollen sie die Idee von Frank McCabe einfach tottreten? Nein. Denn “Go” von Google ist ja ohne Ausrufezeichen am Ende geschrieben und “Go!” von McCabe ist mit Ausrufezeichen geschrieben, vergl.Wikipedia.
In einer E-Mail an die “Information Week” meint McCabe, dass er kein Copyright oder Trademark auf seine Sprache habe, aber er dennoch sehr enttäuscht von Google ist, diesen Namen zu verwenden. Er sagte im Interview: “Es braucht genug Zeit und Erfahrung eine so ausgereifte Sprache zu produzieren. Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass ich jetzt von den “Big Bosses” überfahren werde.”.
Derzeit hält sich Google trotz alldem bedeckt und gibt keine Auskünfte oder Interviews zu der anderen “Go”. Da kann man nur “Don’t be evil” sagen.
Google hat wieder Großes vor: Die Entwickler möchten gerne das alte HTTP-Protokoll abschaffen, das für die heutige Zeit sowieso viel zu angestaubt ist, und ihr neuestes Protokoll “SPeeDY” etablieren, was so viel wie “Schneller” heißt.
Auf dem “Chromium Blog” stellt Google in einem sehr ausführlichen Artikel dar, wie SPDY unser World Wide Web schneller machen soll. Zunächst sagen sie, dass wir seit nunmehr 13 Jahren auf dem “wirklich guten” Protokoll HTTP surfen und es wegen seines einfachen Aufbaus favorisiert wird.
Google hat in den letzten Jahren an den Standard optimiert und geschraubt, bis es einiger Maßen zeigbar ist. Dieser Status ist aktuell erreicht und Google hat auch speziell dafür einen Prototypen-Webserver eingerichtet, den man mit einer speziellen Version des Google Chromes (mit SPDY-Engine) erreichen kann.
In den Tests mit über 25 Webseiten über ein LAN wurden Geschwindigkeitssteigerungen mit bis zu 55% erreicht. Derzeit ist das Protokoll noch lange nicht Alltags tauglich, eine Preview-Version mit Dokumentation liegt aber schon auf Google Code bereit. Außerdem wurde dieses Video angehangen:
Google hat sich in letzter Zeit an Programmiersprachen nicht gerade mit Ruhm aus der Entwicklerszene bekleckert. So war das Web Toolkit in Java vielen zu langsam, Simple zu schwer und PHP wollte keiner.
Das heißt: Es musste wieder mal eine Sprache her, aber dieses mal besser eine Offline-Sprache. Und da ist sie: Sie hört auf den einfachen Namen “Go”, was für Spaß und Produktivität steht. Dabei wirbt Google selbst mit der Sicherheit einer C/C++-Kompilierten, der Dynamik und Offenheit von Python und der Kompatibilität, es auf jeden Webserver einsetzen zu können. Große Versprechungen vom großen Riesen also.
Dabei ist das Konzept ganz einfach: Man nimmt sich C, verbindet es mit C++, haut den Garbage Collector dazu und etwas von Python und fertig ist Go. Daneben kann man Import-Funktionen von C nutzen, hat aber auch gewisse Freiheiten, wie die Datentypen int, float oder struct. Der Umstieg von C++ sollte also Go-Programmierern kein großes Problem darstellen.
Und auch völlige Neuanfänger können sich einlesen, indem sie das mitgelieferte Tutorial durchgehen und die Häufigen Fragen (beides noch in Englisch) lesen. Dazu haben die Entwickler der Programmiersprache außerdem noch ein hübsches Video produziert:
… ist da und das bringt neue Sicherheitsfunktionen mit. So wurde zum Beispiel eine DoS-Lücke gestopft, die via Trackbacks beliebigen Code über die Funktion eval() ausführen lassen kann.
Außerdem sollen die Administratoren jetzt auch nicht mehr jede Datei hochladen können, sondern nur die mit den Dateiendungen, die in der Whitelist stehen.
Als letztes empfehlen die Sicherheitsexperten von WordPress noch das WordPress Plugin “WordPress Exploit Scanner” zu installieren. Es soll helfen, Einbrecher zu entlarven und sucht anhand von Plugins, Blogeinträgen, Logins und Kommentaren nach verdächtigen Aktivitäten.
WordPress 2.9 soll dann Ende November bzw. Anfang Dezember erscheinen und bringt neue Features, wie z. B. eine PDF-Verwaltung oder die Möglichkeit Videos anhand der URL (“oEmbed”) einzubinden. Eine erste Beta-Version kommt am 31. Oktober 2009 auf die Seiten von WordPress.
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