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	<title>Redio Blog &#187; Highlight</title>
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	<description>Das Communityblog von Redio</description>
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		<title>Neuigkeiten in Firefox 3.6</title>
		<link>http://www.redio.info/blog/2009/10/neuigkeiten-in-firefox-3-6.html</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 15:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RavoxX</dc:creator>
				<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
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		<description><![CDATA[
Mit Firefox 3.5 hat Mozilla schon ein Maßstab für Schnelligkeit im Web gesetzt. Doch kaum waren die ersten Benchmarks da, war Firefox neben Internet Explorer der deutliche Verlierer. Diesen Rückstand wollten die Community um Firefox nicht auf sich sitzen lassen und haben deswegen Firefox 3.6 ins Rennen geschickt, den wir direkt angetestet haben.
In den Benchmarks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.redio.info/blog/wp-content/uploads/2009/10/firefox_36.jpg" alt="firefox_36" title="firefox_36" width="499" height="206" class="alignnone size-full wp-image-96" /></p>
<p>Mit <strong>Firefox 3.5</strong> hat Mozilla schon ein Maßstab für Schnelligkeit im Web gesetzt. Doch kaum waren die ersten Benchmarks da, war Firefox neben Internet Explorer der deutliche Verlierer. Diesen Rückstand wollten die Community um Firefox nicht auf sich sitzen lassen und haben deswegen Firefox 3.6 <a href="http://ftp.mozilla.org/pub/mozilla.org/firefox/nightly/3.6b1-candidates/build1/">ins Rennen geschickt</a>, den wir direkt angetestet haben.<span id="more-95"></span></p>
<p>In den <strong>Benchmarks</strong> liegt Firefox 3.6 Beta 1 ganz weit vorne. Die Programmierer selbst sagen, dass er zu 25% schneller geworden ist. Im Redio-Test war er 28% schneller. Seine verbesserte JavaScript-Engine <em>TraceMonkey</em> sorgt auch dafür, dass sich Webseiten noch schneller darstellen lassen.</p>
<p>Firefox 3.5 im Test:<br />
<img src="http://www.redio.info/blog/wp-content/uploads/2009/10/firefox35_benchmark.jpg" alt="firefox35_benchmark" title="firefox35_benchmark" width="503" height="416" class="alignnone size-full wp-image-98" /></p>
<p>Firefox 3.6 Beta 1 im Test:<br />
<img src="http://www.redio.info/blog/wp-content/uploads/2009/10/firefox36b1_benchmark.jpg" alt="firefox36b1_benchmark" title="firefox36b1_benchmark" width="503" height="416" class="alignnone size-full wp-image-99" /></p>
<p>Im Vergleich dazu Google Chrome 3.0.195.27:<br />
<img src="http://www.redio.info/blog/wp-content/uploads/2009/10/chrome_benchmark.jpg" alt="chrome_benchmark" title="chrome_benchmark" width="503" height="416" class="alignnone size-full wp-image-100" /></p>
<p><strong>[update]</strong><br />
Auf mehrfacher Nachfrage hier auch der Test zu Opera 10.00:<br />
<img src="http://www.redio.info/blog/wp-content/uploads/2009/10/opera10_benchmark.jpg" alt="opera10_benchmark" title="opera10_benchmark" width="502" height="412" class="alignnone size-full wp-image-108" /><br />
<strong>[/update]</strong></p>
<p>Wie man aus den Benchmark-Ergebnissen <a href="http://service.futuremark.com/peacekeeper/">der Seite <em>Peacekeeper</em> der Firma <em>Futuremark</em></a> ablesen kann, ist also Google&#8217;s Browser noch vor Firefox 3.6, aber mit nicht mehr so viel Abstand zur Konkurrenz.</p>
<p>Aber nicht nur unter der Haube soll kräftig aufpoliert worden sein, auch das <strong>Erscheinungsbild</strong> des neuen Browsers soll Umsteigern und alt Eingesessenen ein neues Gefühl für das World Wide Web geben. So gibt es für neue Benutzer, die Möglichkeit, auf die verbessere Hilfe zuzugreifen. Leider ist diese Möglichkeit aber in der aktuellen Beta noch nicht integriert. </p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RcCPC6YiL_Q&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/RcCPC6YiL_Q&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
<small>Schnell, schneller, Firefox 3.6! Endlich kann auch der Browser mit diesem Werbe-Video von <a href="http://www.spreadfirefox.com/">spreadfirefox.com</a> mithalten.</small><br />
<small>[ <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RcCPC6YiL_Q">Youtube Direkt-Beschleuniger</a> ]</small></p>
<p>Wer von Firefox 3.5 kommt, wird auch wissen, dass Firefox oft träge war, vor allem bei vielen Tabs gerne zum Absturz neigte und sich nur zäh bedienen lies. Mozilla versprach auch dagegen <strong>eine Verbessung</strong>, die nicht zu kurz kam: Im Test verlangte Firefox 3.6 Beta 1 mit 7/10 Flash-Tabs nur 100MB Arbeitsspeicher und 10% CPU-Geschwindigkeit. Und das unter einer virtuellen XP-Umgebung. Im Vergleich dazu hatte Firefox 3.5 stark an den 150MB zu knabbern. Der <strong>Seitenaufbau</strong> ist deutlich schneller und flüssiger, der Start von Firefox 3.6 ebenfalls sehenswert, wenn auch einer Optimierung bedürftig. </p>
<p>Wirklich neu hingegen dürfte sein, dass Firefox 3.6 jetzt auch Informationen aus dem Computer nutzen kann, um Webseiten angepasst darzustellen. So ist es Benutzern mit Multi-Touch-Displays zum Beispiel möglich, Web-Inhalte direkt mit den Fingern zu ziehen, drehen oder zu wenden. Ein anderer Anwendungsfall wäre der mit den Bewegungssensoren, die in den meisten Note- und Netbooks verbaut sind. Mit diesen lassen sich dann Dinge, wie dieser Schwenk realisieren, welche dann vor allem Browsergames und anderen Physik-Spielereien zu gute kommen soll:<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ozq_2xBHDog&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ozq_2xBHDog&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
<small>[ <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ozq_2xBHDog">Youtube Direkt-Physik</a> ]</small></p>
<p>Im Grunde ist Firefox 3.6 nochmal schlanker und zugleich schneller geworden, als sein Vorgänger. Die Benchmarks können sich wirklich sehen lassen und auch das Feeling ist fortschrittlich und flüssiger. Jetzt unterstützt Firefox 3.6 sogar Multi-Touch-Displays, womit das Browsen im Web noch angenehmer für Tablett-Benutzer wird. Wer den Firefox 3.6 Beta 1 jetzt schon ausprobieren möchte, kann sich auf den <a href="http://ftp.mozilla.org/pub/mozilla.org/firefox/nightly/3.6b1-candidates/build1/">FTP-Servern der Mozilla Foundation</a> seine Kopie (wie immer in jeder beliebigen Sprache und für jedes System) laden.</p>
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		<title>Interview: Johnny Häusler &#8211; Und alle so: &#8220;Yeaahh!&#8221;</title>
		<link>http://www.redio.info/blog/2009/09/interview-johnny-hausler-und-alle-so-yeaahh.html</link>
		<comments>http://www.redio.info/blog/2009/09/interview-johnny-hausler-und-alle-so-yeaahh.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 10:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RavoxX</dc:creator>
				<category><![CDATA[Highlight]]></category>
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		<description><![CDATA[Das &#8220;Yeaahh!&#8221;-Mem zieht seit diesem Blogeintrag große Kreise, nicht nur durch das Web, sondern auch auf Wahlkampfveranstaltungen der CDU. Insbesondere haben es &#8220;die Freunde aus dem Internet&#8221; auf Bundeskanzerlin Angela Merkel abgesehen. Über Sinn und Unsinn haben wir Spreeblick-Gründer und -Autor Johnny Häusler interviewt.
Redio: Nun hat ja alles mit dem CDU-Plakat angefangen, was bekrizelt wurde. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;Yeaahh!&#8221;-Mem zieht seit <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/17/und-alle-so-wtf/">diesem Blogeintrag</a> große Kreise, nicht nur durch das Web, sondern auch <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/18/und-alle-so-yeaahh-flashmob-in-hamburg/">auf Wahlkampfveranstaltungen der CDU</a>. Insbesondere haben es &#8220;die Freunde aus dem Internet&#8221; auf Bundeskanzerlin Angela Merkel abgesehen. <strong>Über Sinn und Unsinn haben wir Spreeblick-Gründer und -Autor Johnny Häusler interviewt.</strong></p>
<p><strong>Redio:</strong> <em>Nun hat ja alles mit dem CDU-Plakat angefangen, was bekrizelt wurde. Du hast darüber gebloggt und ein Kommentator <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/17/und-alle-so-wtf/comment-page-1/#comment-728106">hat dazu aufgerufen</a>, doch einen &#8220;Yeaahh!&#8221;-Flashmob in Hamburg zu starten. Hast du wirklich damit gerechnet, dass sich so viele finden, die dann tatsächlich &#8220;Yeaahh!&#8221; rufen? </em></p>
<p><strong>Johnny:</strong> Nein, damit hatte ich nicht gerechnet. Aber ich habe mich darüber sehr gefreut! Nach wie vor bleiben solche Aktionen unplanbar und unkalkulierbar und ich finde es putzig, dass nun PR-Agenturen hier anrufen und fragen, &#8220;wie man sowas macht&#8221;. Man kann es eben nicht &#8220;machen&#8221; und dabei auf Erfolg hoffen. Wir hatten nichts zu verlieren, wenn der Flashmob nicht funktioniert hätte, dann eben nicht. </p>
<p><strong>Redio:</strong> <em>Nachdem es viel Nachklang von der Community in den Kommentaren gab, riefst du auf zum <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/18/und-alle-so-yeaahh-der-song/">Spreeblick-Song-Contest</a> mit Sound-Schnipseln aus der Community. Wie kam es denn dazu? Wo steckt da für dich der Witz?</em></p>
<p><strong>Johnny:</strong> Es war <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/17/und-alle-so-wtf/#comment-728120">wieder ein Kommentar</a>, der erwähnte, dass man eigentlich einen Song brauchte. Und ich hatte überlegt, wie sich das musikalische Equivalent zum Plakat anhören müsste und kam darauf, dass man verschiedene Stimmen bräuchte, die möglichst banale Aussagen der Kanzlerin mit einem &#8220;Yeaahh&#8221; kommentieren. Auch hier: Ein Versuch. <a href="http://twitter.com/spreeblick/status/4055537008">Ich bat</a> via Twitter um Zusendung verschiedener Soundschnipsel, sehr, sehr viele kamen und dann musste ich meiner großen Klappe folgen und etwas daraus machen. Das Ergebnis <a href="http://dotdean.posterous.com/und-alle-so-yeaahh-music-spreeblick-mirrordin">ist eher eine Collage</a> als denn ein Song, aber ich glaube, es traf den Humor von vielen.</p>
<p><strong>Redio:</strong> <em>Die Community hat dann den Flashmob selbst fortgesetzt und auf weiteren CDU-Wahlveranstaltungen &#8220;Yeaahh!&#8221; gerufen. Selbst die Tagesschau hat das bemerkt <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/24/und-die-tagesthemen-so-yeaahh/">und hat darüber berichtet</a>. Kanzlerin Merkel nennt die Internetaktivisten schon &#8220;Freunde aus dem Internet&#8221;. Was meinst du, warum das Phänomen so bei jedem angeschlagen ist?</em></p>
<p><strong>Johnny:</strong> Bei den Merkel-Gegnern war es wohl die Tatsache, dass ein Protest, der vordergründig gar keiner ist, viel sinnvoller sein kann als die üblichen Protestformen. Es verwirrt eine Rednerin natürlich viel mehr, wenn man Yeaahh ruft, als wenn man sie ausbuht. Dass die CDU so lange gebraucht hat, das Spielchen umzudrehen und es erst geschafft hat, als die Aktion sowieso vorbei war, ist Teil der Schönheit der Aktion.</p>
<p><strong>Redio:</strong> <em>Der &#8220;Yeaahh!&#8221;-Flashmob war eigentlich reine Spekulation. Es hätte auch schief gehen können, und nur wenige hätten teilnehmen können. Was war eigentlich dein Auslöser dafür, das zu tun, bzw. dem Aufruf des Kommentators zu folgen?</em></p>
<p><strong>Johnny:</strong>Ich hätte keinerlei Probleme damit gehabt, wenn es eben nicht funktioniert hätte (siehe oben). Ich habe die Idee weitergetragen, weil ich dachte: Wenn ich das für eine tolle Idee halte, geht es vielleicht auch anderen so.</p>
<p><strong>Redio:</strong> <em>Einige fragten auch, ob es überhaupt als Flashmob genannt werden kann. Ist es denn einer oder doch ein Smartmob?</em></p>
<p><strong>Johnny:</strong> Auch das ist mir ehrlich gesagt völlig egal.</p>
<p><strong>Redio:</strong> <em>Es gab natürlich auch Negativstimmen, die sagen, dass man damit garnichts erreichen kann. Was wurde denn nun erreicht? Konnte noch mehr als Verwirrung gestiftet werden? Oder ging es um was anderes? Was war das Ziel? Wollte man die Wahlveranstaltungen kaputt machen?</em></p>
<p><strong>Johnny:</strong> Um mal ein abgelutschtes Wort weiter zu strapazieren: Der Weg war das Ziel. Und natürlich hat es etwas gebracht: Eine Menge Leute hatten einige Tage Spaß dabei, die CDU und ihre Kanzlerin zu verwirren und haben sich schlappgelacht, als man plötzlich Yeaahh-Schilder in den Tagesthemen sah. Egal, ob alle Yeaahh-Rufer wirklich aus Protest dabei waren: Es war meines Wissens nach der Anti-Netzsperren-Petition die einzige Nicht-Parteien-Aktion, die eine solche mediale Aufmerksamkeit erreicht hat. Was einfach nur zeigt: Auch die größeren Medien haben sich <a href="http://blog.tagesschau.de/?p=6631">darüber gefreut</a>.</p>
<p><strong>Redio:</strong> <em>Zuletzt würden wir gerne wissen, welchen Sinn das ganze Projekt unterm Strich brachte. Ist ein Mem aus dem Flashmob gewachsen oder würdest du sagen, dass dadurch eigentlich nichts passiert ist? Wer hat berichtet? Wer sich geärgert? Hat es sich gelohnt bzw. war das Ziel geglückt? Welche Bedeutung wird das &#8220;Yeaahh!&#8221; haben?</em></p>
<p><strong>Johnny:</strong> Ich schätze, viele haben jetzt <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/26/schluss-mit-lustig/">erstmal die Nase voll</a> von &#8220;Yeaahh&#8221;, sowas nutzt sich ja auch sehr schnell ab. Hier und da wird es sicher noch auftauchen und bestimmt auch immer mal wieder ein Lächeln provozieren, aber <a href="http://www.chip.de/news/Und-alle-so-Was-ist-eigentlich-ein-Meme_38209644.html">Memes kommen</a> und gehen halt. Was bleibt, ist das gute Gefühl, aus dem Nichts mit vielen sehr unterschiedlichen Leuten für kurze Zeit etwas auf die Beine gestellt zu haben, das eine klitzekleine Spur in diesem unendlich weiten Internetdingens interlassen hat – und sogar darüber hinaus. Einen Wahlsieg der CDU konnte man nicht verhindern, aber damit hat ja auch niemand ernsthaft gerechnet. Zeigen konnten ein paar Menschen dennoch: <strong>She&#8217;s not my Kanzlerin</strong>. Allein das war es wert.</p>
<p><strong>Vielen Dank Johnny Häusler für das aufschlussreiche Interview! Yeaahh!</strong></p>
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