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Palm Treo 650 bootet auf Android

13. November 2009 Keine Kommentare

Schon wieder Google. Dieses Mal möchte ich aber lieber ein kleines Video zeigen, was auf engadget.com aufgetaucht ist:

[YouTube DirektBoot]

Es geht darum, dass dieser Palm Treo ein Doppelleben führt. Zum einen führt er sein eigenes Leben und dann – wie aus Geisterhand – bootet er plötzlich in Googles Android Betriebssystem. Naja, ein wenig viel Zeit braucht man zum basteln und zum booten schon, aber schön ist es auf alle Fälle.

[via engadget, thx]

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Google Chrome OS vielleicht schon nächste Woche?

13. November 2009 2 Kommentare

Wenn es nach dem Blog TechCrunch geht, kommt Google Chrome OS vielleicht schon nächste Woche auf den Markt.google-chrome-os-300x288

Denn die Blogger haben aus einer sicheren Quelle erfahren, dass es das Betriebssystem schon innerhalb der nächsten sieben Tage zum Beta-Stadium schaffen soll. Dabei soll Chrome OS mit vielen PC’s und Note- und Netbooks zurechtkommen: Marken wie z. B. Acer, Adobe, ASUS, HP, Lenovo, Texas Instruments und Toshiba wurden genannt.

TechCrunch zählt als Insiderblog eigentlich immer als zuverlässige Quelle. Es wurden noch ein paar Screenshots angehangen, die echt sein könnten und nicht so echt sein könnten. Mehr werden wir wohl dann demnächst erfahren. Wenn es ein Update gibt, sagen wir euch bescheid.

Das Internet und seine Feinde

13. November 2009 Keine Kommentare

Das Internet war einst als schöner Platz für Gedanken und Ideen aus Forschungseinrichtungen. Später Gedacht um das World Wide Web und andere Internet-Dienste zu etablieren. Frei und unangetastet. Doch diese Zeiten sind schon längst vorbei. In diesen Zeiten bedrohen unseres Internet viele unnatürliche Feinde.

Es geht um Netzneutralität.
Die meisten von uns kommen nur einmal mit ihm in Kontakt. Dennoch loggen wir uns tagtäglich über Router, Modems und Netzwerkkarten bei ihm ein. Wir brauchen ihn, um überhaupt mit dem Internet sprechen zu können: Den Internet Service Provider (ISP). Dabei ist es eigentlich ganz egal, wo man ist. Entscheidet ist, dass die Provider zu massiven Veränderungen im Netz von der Regierung und der Lobby gedrängt werden.

Stichwort Vorratsdatenspeicherung. Jetzt im Moment ist sie ausgesetzt durch den Koalitionsvertrag. Doch das wird nicht lange anhalten und irgendwann kommt auch dieser Plan wieder auf die Debatte. Die Vorratsdatenspeicherung speichert Verbindungsdaten (das sind die Daten, wann wer mit wem was getan hat, also nicht die Inhalte) vom Telefon-, E-Mail-, SMS- und Internet-Verbindungen. Dazu ist jeder ISP seit 2007 gesetzlich verpflichtet. Dass nun jeder Richter dem BKA die Befugnis zum Durchsehen geben kann, ist nicht nur sicherheitstechnisch sehr bedenklich, sondern auch der Privatsphäre im Internet.

Aber nicht nur hier zu Lande werden Pläne für die Überwachung und die Durchsetzung von Gesetzen im Internet beraten. Auch in Ländern wie Frankreich. Da wurde soeben das Three-Strikes-Gesetz verabschiedet. Dieses sieht vor, “Raubkopierer” nach der dritten Abmahnung das Internet – auch ohne richterlichen Beschluss – abzustellen. Eine Katastrophe für das Internet, was bisher für jeden ohne Einschränkungen verfügbar war. Es braucht quasi nur einen Klick und schon ist das Netz bei jemanden mit Verdacht tot.

Auch in China tobt seit Jahren die Hölle. Dort gibt es die Deep-Packet-Inspection, die ungewollte Inhalte nach einer Stichwortliste zensiert oder die Webseiten ganz ausknipst. Das wäre in Deutschland ein Verstoß gegen das Grundgesetz, §5 ff., “Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.”. Nicht nur Journalisten haben in China große Probleme, sondern auch die Internetnutzer an sich. Sie können weder auf Social Networks, wie Facebook oder Twitter zugreifen, noch haben sie die Möglichkeit, anderweitig über Blogs z. B. zu äußern. Im seltenen Fall schafft es ein Internet-Affinär mal, einen Proxy zu installieren, der meistens aber nur Stunden hält und dann ebenfalls blockiert wird.

Eine weitere Katastrophe für die Netzneutralität ist die Einführung des so genannten “Telekom-Paketes“. Dabei handelt es sich um einen Entwurf, der durchsetzen soll, dass bestimmte Inhalte durch ein höheres Entgelt an den ISP schneller zu den Nutzer kommen, als z. B. andere Inhalte. Das würde dann bedeuten, dass Google z. B. 500 Euro pro Tag bezahlen würde, dass man es schneller ansurfen könnte als z. B. Amazon, die nur 200 Euro pro Tag bezahlt haben. Somit wären private Webseiten, Blogs und ganze Foren irrelevant, weil sie zu wenig/gar nichts bezahlt hätten und würden im Web nur ganz klein und Mager gegenüber den “Big Playern” der Branche sein würden. Das beeinflusst natürlich das Denken der Internetnutzer und so nutzen sie eher die großen Dienste als die kleinen, privaten, mit Mühe aufgebauten Dienste. Das Resultat ist eine Aufsplittung des Internets und eine – für den ISP relevante – Abkapselung von großen und eher kleineren Diensten. Sozusagen die Zerstörung von Inhalten über die höhere Gewalt des ISP.

All diese Dinge sind große Gefahren für das Internet. Wir können im Moment nur zusehen, wie in anderen Ländern die Zensur Einzug erhält. Wir können aber auch in unseren Land handeln, indem wir unseren nächsten Abgeordneten befragen und einstimmen, auf das, was da noch kommt. Denn die Vorratsdatenspeicherung und der Gesetzentwurf zur Beseitigung von Kinderpornografie von Ursula von der Leyen wird nicht das letzte Gesetz sein, welches über unsere Zukunft des freien Internets ohne Einschränkungen, Zensur und Benachteiligungen entscheidet. Also, handel jetzt.

Hey, Google! Da gibts noch ein anderes “Go”!

13. November 2009 Keine Kommentare

Dass große Firmen sich Namen gezielt neben Patenten und anderen Rangeleien aussuchen, dürfte wohl jeden klar sein. Dass Google das bei “Go” nicht getan hat ist daher um so verwunderlicher. Wie das Mashable-Blog aber herausgefunden hat, gibt es schon lange eine Programmiersprache mit Namen “Go”, die es seit 2000 auf Papier und 2007 sogar als Buch “Let’s Go!” gibt.

Damit dürfte Google definitiv nicht gerechnet haben. Oder doch? Wollen sie die Idee von Frank McCabe einfach tottreten? Nein. Denn “Go” von Google ist ja ohne Ausrufezeichen am Ende geschrieben und “Go!” von McCabe ist mit Ausrufezeichen geschrieben, vergl. Wikipedia.

In einer E-Mail an die “Information Week” meint McCabe, dass er kein Copyright oder Trademark auf seine Sprache habe, aber er dennoch sehr enttäuscht von Google ist, diesen Namen zu verwenden. Er sagte im Interview: “Es braucht genug Zeit und Erfahrung eine so ausgereifte Sprache zu produzieren. Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass ich jetzt von den “Big Bosses” überfahren werde.”.

Derzeit hält sich Google trotz alldem bedeckt und gibt keine Auskünfte oder Interviews zu der anderen “Go”. Da kann man nur “Don’t be evil” sagen.

[via mashable, thx]

Erster Twitterclient auf “Go” erschienen

13. November 2009 Keine Kommentare

Gestern berichteten wir über die neue Programmiersprache “Go” aus dem Hause Google. Und schon kurz darauf gab es erste Miniprogrammchen, die auf Go basieren. Eine davon ist die “gotweet”-App.

Der Twitter-Client kommt derzeit aber noch ohne GUI, ein Einzeiler quasi. Der Command-Line-Client ist ziemlich zweckmäßig, aber eben ohne richtigen Zweck, da ein einzeiliger CURL-Code die ganze Sache ersetzen würde:

1
curl -u username:password -d status="Tweeting from the bash!" https://twitter.com/statuses/update.xml

Das Programm ist derzeit für Linux und Mac OS X Terminal erhältlich und kann über die fossil-Schnittstelle oder auf der offiziellen gotweet Seite heruntergeladen werden. Dort gibt es auch Instruktionen, um Mentions und DMs abzurufen.

[via Mashable!, Thanks]

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Google: SPDY-Projekt soll Web schneller machen

12. November 2009 Keine Kommentare

Google hat wieder Großes vor: Die Entwickler möchten gerne das alte HTTP-Protokoll abschaffen, das für die heutige Zeit sowieso viel zu angestaubt ist, und ihr neuestes Protokoll “SPeeDY” etablieren, was so viel wie “Schneller” heißt.

Auf dem “Chromium Blog” stellt Google in einem sehr ausführlichen Artikel dar, wie SPDY unser World Wide Web schneller machen soll. Zunächst sagen sie, dass wir seit nunmehr 13 Jahren auf dem “wirklich guten” Protokoll HTTP surfen und es wegen seines einfachen Aufbaus favorisiert wird.

Google hat in den letzten Jahren an den Standard optimiert und geschraubt, bis es einiger Maßen zeigbar ist. Dieser Status ist aktuell erreicht und Google hat auch speziell dafür einen Prototypen-Webserver eingerichtet, den man mit einer speziellen Version des Google Chromes (mit SPDY-Engine) erreichen kann.

In den Tests mit über 25 Webseiten über ein LAN wurden Geschwindigkeitssteigerungen mit bis zu 55% erreicht. Derzeit ist das Protokoll noch lange nicht Alltags tauglich, eine Preview-Version mit Dokumentation liegt aber schon auf Google Code bereit. Außerdem wurde dieses Video angehangen:

[YouTube DirektSpeed]

WordPress 2.8.6

12. November 2009 Keine Kommentare

wp286

Und auch noch bevor WordPress 2.9 gegen Ende des Jahres erscheint, gibt es wieder ein Sicherheitsupdate mit Nummer 2.8.6.

Dieses Mal wurde ein RSS-Fehler behoben sowie einen kleinen Bug vom Apache, der die Dateiendungen bla.php.jpg z. B. als .php-Datei erkennt.

Wenn man zum Updaten bereit ist, sollte man vorher ein Backup seines Webspaces und der Datenbank machen.

Spendenaufruf der Wikimedia schlecht wie noch nie [Korrektur u. Update²]

12. November 2009 4 Kommentare

Das Thema Wikipedia wurde in den Medien hoch und höher gepusht. Keiner, der sich auch nur am Rande des www’s bewegt, konnte es verpassen, denn die Wikipedia nutzt jeder und gerne. Bis dahin.
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Konkret ging es ja darum, dass sich wieder mal Exkludisten (die die gerne sich auf das wesentliche in der Wikipedia beschränken) und Inkludisten (die die gerne alles in der Wikipedia haben möchten) in der Wolle. Ausschlaggebend war aber der Löschantrag des Artikels “MOgIS” (Missbrauchsopfer gegen Internetsperren), der sich gegen die damals anstehende Sperrung von kinderpornografischen Inhalten im Internet einsetzte, da es eine super Möglichkeit zur Schaffung einer Zensur-Infrastruktur gäbe und damit nur wie in den Familien von Opfern gehandelt wird (man will es quasi nicht sehen und macht einen Vorhang drüber). Die Begründung der Exkludisten war die Standard-Ausrede, es wäre “Irrelevant”.

In den Folgetagen entwickelte auch das Internet Hass gegen die Wikipedia als Objekt und bloggte sich die Finger wund. Dabei stand fefes Blog ganz oben auf der Gegnerliste der Exkludisten. Schließlich machte er die Ereignisse öffentlich und gab dazu noch seine Kommentare ab. Also ging es hin und her und die Wikipedianer versuchten tatsächlich, den Wikipedia-Eintrag von fefe zu löschen. Begründung war auch hier die Irrelevanz. Obwohl es ja das u. A. größte Blog ist und schon als “die BILD-Zeitung unter den Blogs” gehandhabt wird.

Vor wenigen Tagen wollte die Wikimedia einen Schlussstrich unter die ganze Sache machen die Sache an die Öffentlichkeit tragen und tagte in Berlin. Offensichtlich ist dabei aber nicht viel herausgekommen. Man hat zwar über ein neues Interface der Wikipedia diskutiert und ob man keine 2-Stufen-Kontrolle einführen kann, aber bisher lobten die Wikimedianer ihr Projekt nur selbst.

Danach folgten weitere Löschanträge für die verschiedensten Artikel. Darunter unter anderem: Tim Pritlove, What The Hack und Peg DHCP. Anstifter war in jedem Fall der Benutzer “Weissbier“, der schon 2007 viele Anträge (u. A. für Artikel wie Mutex) zur Löschung stellte. Und irgendwie sieht die Welt sich das an und muss lachen. Lachen über ein Nachschlagewerk, das seine Benutzer nicht unter Kontrolle hat. Dass es soweit mal kommen musste, war abzusehen, denn die Inkludisten können nicht mit den Exkludisten und so müssen eben epische Kämpfe auf unterstem Niveau durchgeführt werden – in aller Öffentlichkeit. Dagegen sind Doku-Soaps noch richtig langweilig.

Dass diese Ereignisse und noch viele mehr natürlich ziemlich bedrückend sind, ist schon klar. Das wirft natürlich eine massiv schlechtes Licht auf die Wikipedia, besonders wegen eines Artikels, der zwar inhaltlich mager war, aber von großer Relevanz für die Internetgemeinde ist. Es ist so trauchig, dass die Wikipedia den Weg der Ignoranz und Relevanz geht, da sie besonders beliebt bisher war. Und mit einem Male hat sie quasi alles kaputt gemacht.

Das sehen auch die Spender so, die sonst immer gerne Geld für die Wikimedia allgemein ausgeben haben. Waren die Kommentare im Oktober 2009 noch “einzigartig und genial!”, sind sie heute “Ignoranz kommt vor den Fall”. Waren die Spenden vor einen Monat noch relativ hoch bei 10-250 Euro angesetzt, mögen heute die meisten 1-20 Euro ausgeben. Die Wikipedia leidet. Unter sich selbst.

Update: Scheinbar löscht Wikimedia Kommentare, die ihnen nicht so passen. Begründet wird das im Wikimedia-Blog mit falschen Kontoverbindungen, für die Bearbeitungskosten bei der Bank fällig werden. Außerdem distanziert sich Wikimedia von Wikipedia, da sie nicht der Betreiber der Wikipedia wären. Laut des Wikipedia-Artikels ist es nämlich die “Wikimedia Foundation”. Also, irgendwie sinnlos die eigenen Besucher zu veralbern.

Update2: Wie avatar gerade per Kommentar mitteilte, gibt es keine Verbindung zwischen der Wikipedia und der Wikimedia Deutschland e. V.. Lediglich die Wikimedia Foundation (kurz WMF) verwaltet die Wikipedien. Die einzelnen “Chapter” (also lokale Organisationen) treten nur als Fördervereine auf und der größte deutsche Chapter ist die Wikimedia Deutschland e. V..

ePetition: Open Access

12. November 2009 Keine Kommentare

Ich wollte euch gerade nur mal auf eine neue ePetition hinweisen. In der Petition geht es darum, wissenschaftliche Dokumente aus öffentlicher Förderung auch öffentlich und kostenlos zur Verfügung zu stellen, damit sie jeder benutzen kann. Wenn ihr mehr Informationen zu Open Access benötigt, hört mal bei Trackback von Fritz rein oder lest euch diese Seiten durch.

Google: Neue Programmiersprache “Go” vorgestellt

11. November 2009 1 Kommentar

Google hat sich in letzter Zeit an Programmiersprachen nicht gerade mit Ruhm aus der Entwicklerszene bekleckert. So war das Web Toolkit in Java vielen zu langsam, Simple zu schwer und PHP wollte keiner.

Das heißt: Es musste wieder mal eine Sprache her, aber dieses mal besser eine Offline-Sprache. Und da ist sie: Sie hört auf den einfachen Namen “Go”, was für Spaß und Produktivität steht. Dabei wirbt Google selbst mit der Sicherheit einer C/C++-Kompilierten, der Dynamik und Offenheit von Python und der Kompatibilität, es auf jeden Webserver einsetzen zu können. Große Versprechungen vom großen Riesen also.

Dabei ist das Konzept ganz einfach: Man nimmt sich C, verbindet es mit C++, haut den Garbage Collector dazu und etwas von Python und fertig ist Go. Daneben kann man Import-Funktionen von C nutzen, hat aber auch gewisse Freiheiten, wie die Datentypen int, float oder struct. Der Umstieg von C++ sollte also Go-Programmierern kein großes Problem darstellen.

Und auch völlige Neuanfänger können sich einlesen, indem sie das mitgelieferte Tutorial durchgehen und die Häufigen Fragen (beides noch in Englisch) lesen. Dazu haben die Entwickler der Programmiersprache außerdem noch ein hübsches Video produziert:

[YouTube Direkt-Go]

Was meint ihr dazu? Ist Go für euch vielversprechend oder sagt es euch nicht zu? Kann es Konkurrenz machen?