Neuigkeiten in Firefox 3.6

Mit Firefox 3.5 hat Mozilla schon ein Maßstab für Schnelligkeit im Web gesetzt. Doch kaum waren die ersten Benchmarks da, war Firefox neben Internet Explorer der deutliche Verlierer. Diesen Rückstand wollten die Community um Firefox nicht auf sich sitzen lassen und haben deswegen Firefox 3.6 ins Rennen geschickt, den wir direkt angetestet haben.
In den Benchmarks liegt Firefox 3.6 Beta 1 ganz weit vorne. Die Programmierer selbst sagen, dass er zu 25% schneller geworden ist. Im Redio-Test war er 28% schneller. Seine verbesserte JavaScript-Engine TraceMonkey sorgt auch dafür, dass sich Webseiten noch schneller darstellen lassen.
Firefox 3.5 im Test:

Firefox 3.6 Beta 1 im Test:

Im Vergleich dazu Google Chrome 3.0.195.27:

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Auf mehrfacher Nachfrage hier auch der Test zu Opera 10.00:

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Wie man aus den Benchmark-Ergebnissen der Seite Peacekeeper der Firma Futuremark ablesen kann, ist also Google’s Browser noch vor Firefox 3.6, aber mit nicht mehr so viel Abstand zur Konkurrenz.
Aber nicht nur unter der Haube soll kräftig aufpoliert worden sein, auch das Erscheinungsbild des neuen Browsers soll Umsteigern und alt Eingesessenen ein neues Gefühl für das World Wide Web geben. So gibt es für neue Benutzer, die Möglichkeit, auf die verbessere Hilfe zuzugreifen. Leider ist diese Möglichkeit aber in der aktuellen Beta noch nicht integriert.
Schnell, schneller, Firefox 3.6! Endlich kann auch der Browser mit diesem Werbe-Video von spreadfirefox.com mithalten.
[ Youtube Direkt-Beschleuniger ]
Wer von Firefox 3.5 kommt, wird auch wissen, dass Firefox oft träge war, vor allem bei vielen Tabs gerne zum Absturz neigte und sich nur zäh bedienen lies. Mozilla versprach auch dagegen eine Verbessung, die nicht zu kurz kam: Im Test verlangte Firefox 3.6 Beta 1 mit 7/10 Flash-Tabs nur 100MB Arbeitsspeicher und 10% CPU-Geschwindigkeit. Und das unter einer virtuellen XP-Umgebung. Im Vergleich dazu hatte Firefox 3.5 stark an den 150MB zu knabbern. Der Seitenaufbau ist deutlich schneller und flüssiger, der Start von Firefox 3.6 ebenfalls sehenswert, wenn auch einer Optimierung bedürftig.
Wirklich neu hingegen dürfte sein, dass Firefox 3.6 jetzt auch Informationen aus dem Computer nutzen kann, um Webseiten angepasst darzustellen. So ist es Benutzern mit Multi-Touch-Displays zum Beispiel möglich, Web-Inhalte direkt mit den Fingern zu ziehen, drehen oder zu wenden. Ein anderer Anwendungsfall wäre der mit den Bewegungssensoren, die in den meisten Note- und Netbooks verbaut sind. Mit diesen lassen sich dann Dinge, wie dieser Schwenk realisieren, welche dann vor allem Browsergames und anderen Physik-Spielereien zu gute kommen soll:
[ Youtube Direkt-Physik ]
Im Grunde ist Firefox 3.6 nochmal schlanker und zugleich schneller geworden, als sein Vorgänger. Die Benchmarks können sich wirklich sehen lassen und auch das Feeling ist fortschrittlich und flüssiger. Jetzt unterstützt Firefox 3.6 sogar Multi-Touch-Displays, womit das Browsen im Web noch angenehmer für Tablett-Benutzer wird. Wer den Firefox 3.6 Beta 1 jetzt schon ausprobieren möchte, kann sich auf den FTP-Servern der Mozilla Foundation seine Kopie (wie immer in jeder beliebigen Sprache und für jedes System) laden.