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Archiv für September, 2009

Hallo mod_fcgid, tschüss mod_fastcgi

30. September 2009 1 Kommentar

Der Umbau ist komplett. Beide Server, azure gestern und lexu heute morgen, sind auf ein leicht modifiziertes mod_fcgid umgestellt worden. Modifiziert in der Hinsicht, dass die PHP-Authentifizierung wieder funktioniert und dass nicht für jeden vHost neue Worker gespawnt werden. Alles natürlich in der Hoffnung, dass die Umstellung die Probleme der Vergangenheit löst — so ganz sicher ist man sich da vorher aber nie…

Interview: Johnny Häusler – Und alle so: “Yeaahh!”

28. September 2009 Keine Kommentare

Das “Yeaahh!”-Mem zieht seit diesem Blogeintrag große Kreise, nicht nur durch das Web, sondern auch auf Wahlkampfveranstaltungen der CDU. Insbesondere haben es “die Freunde aus dem Internet” auf Bundeskanzerlin Angela Merkel abgesehen. Über Sinn und Unsinn haben wir Spreeblick-Gründer und -Autor Johnny Häusler interviewt.

Redio: Nun hat ja alles mit dem CDU-Plakat angefangen, was bekrizelt wurde. Du hast darüber gebloggt und ein Kommentator hat dazu aufgerufen, doch einen “Yeaahh!”-Flashmob in Hamburg zu starten. Hast du wirklich damit gerechnet, dass sich so viele finden, die dann tatsächlich “Yeaahh!” rufen?

Johnny: Nein, damit hatte ich nicht gerechnet. Aber ich habe mich darüber sehr gefreut! Nach wie vor bleiben solche Aktionen unplanbar und unkalkulierbar und ich finde es putzig, dass nun PR-Agenturen hier anrufen und fragen, “wie man sowas macht”. Man kann es eben nicht “machen” und dabei auf Erfolg hoffen. Wir hatten nichts zu verlieren, wenn der Flashmob nicht funktioniert hätte, dann eben nicht.

Redio: Nachdem es viel Nachklang von der Community in den Kommentaren gab, riefst du auf zum Spreeblick-Song-Contest mit Sound-Schnipseln aus der Community. Wie kam es denn dazu? Wo steckt da für dich der Witz?

Johnny: Es war wieder ein Kommentar, der erwähnte, dass man eigentlich einen Song brauchte. Und ich hatte überlegt, wie sich das musikalische Equivalent zum Plakat anhören müsste und kam darauf, dass man verschiedene Stimmen bräuchte, die möglichst banale Aussagen der Kanzlerin mit einem “Yeaahh” kommentieren. Auch hier: Ein Versuch. Ich bat via Twitter um Zusendung verschiedener Soundschnipsel, sehr, sehr viele kamen und dann musste ich meiner großen Klappe folgen und etwas daraus machen. Das Ergebnis ist eher eine Collage als denn ein Song, aber ich glaube, es traf den Humor von vielen.

Redio: Die Community hat dann den Flashmob selbst fortgesetzt und auf weiteren CDU-Wahlveranstaltungen “Yeaahh!” gerufen. Selbst die Tagesschau hat das bemerkt und hat darüber berichtet. Kanzlerin Merkel nennt die Internetaktivisten schon “Freunde aus dem Internet”. Was meinst du, warum das Phänomen so bei jedem angeschlagen ist?

Johnny: Bei den Merkel-Gegnern war es wohl die Tatsache, dass ein Protest, der vordergründig gar keiner ist, viel sinnvoller sein kann als die üblichen Protestformen. Es verwirrt eine Rednerin natürlich viel mehr, wenn man Yeaahh ruft, als wenn man sie ausbuht. Dass die CDU so lange gebraucht hat, das Spielchen umzudrehen und es erst geschafft hat, als die Aktion sowieso vorbei war, ist Teil der Schönheit der Aktion.

Redio: Der “Yeaahh!”-Flashmob war eigentlich reine Spekulation. Es hätte auch schief gehen können, und nur wenige hätten teilnehmen können. Was war eigentlich dein Auslöser dafür, das zu tun, bzw. dem Aufruf des Kommentators zu folgen?

Johnny:Ich hätte keinerlei Probleme damit gehabt, wenn es eben nicht funktioniert hätte (siehe oben). Ich habe die Idee weitergetragen, weil ich dachte: Wenn ich das für eine tolle Idee halte, geht es vielleicht auch anderen so.

Redio: Einige fragten auch, ob es überhaupt als Flashmob genannt werden kann. Ist es denn einer oder doch ein Smartmob?

Johnny: Auch das ist mir ehrlich gesagt völlig egal.

Redio: Es gab natürlich auch Negativstimmen, die sagen, dass man damit garnichts erreichen kann. Was wurde denn nun erreicht? Konnte noch mehr als Verwirrung gestiftet werden? Oder ging es um was anderes? Was war das Ziel? Wollte man die Wahlveranstaltungen kaputt machen?

Johnny: Um mal ein abgelutschtes Wort weiter zu strapazieren: Der Weg war das Ziel. Und natürlich hat es etwas gebracht: Eine Menge Leute hatten einige Tage Spaß dabei, die CDU und ihre Kanzlerin zu verwirren und haben sich schlappgelacht, als man plötzlich Yeaahh-Schilder in den Tagesthemen sah. Egal, ob alle Yeaahh-Rufer wirklich aus Protest dabei waren: Es war meines Wissens nach der Anti-Netzsperren-Petition die einzige Nicht-Parteien-Aktion, die eine solche mediale Aufmerksamkeit erreicht hat. Was einfach nur zeigt: Auch die größeren Medien haben sich darüber gefreut.

Redio: Zuletzt würden wir gerne wissen, welchen Sinn das ganze Projekt unterm Strich brachte. Ist ein Mem aus dem Flashmob gewachsen oder würdest du sagen, dass dadurch eigentlich nichts passiert ist? Wer hat berichtet? Wer sich geärgert? Hat es sich gelohnt bzw. war das Ziel geglückt? Welche Bedeutung wird das “Yeaahh!” haben?

Johnny: Ich schätze, viele haben jetzt erstmal die Nase voll von “Yeaahh”, sowas nutzt sich ja auch sehr schnell ab. Hier und da wird es sicher noch auftauchen und bestimmt auch immer mal wieder ein Lächeln provozieren, aber Memes kommen und gehen halt. Was bleibt, ist das gute Gefühl, aus dem Nichts mit vielen sehr unterschiedlichen Leuten für kurze Zeit etwas auf die Beine gestellt zu haben, das eine klitzekleine Spur in diesem unendlich weiten Internetdingens interlassen hat – und sogar darüber hinaus. Einen Wahlsieg der CDU konnte man nicht verhindern, aber damit hat ja auch niemand ernsthaft gerechnet. Zeigen konnten ein paar Menschen dennoch: She’s not my Kanzlerin. Allein das war es wert.

Vielen Dank Johnny Häusler für das aufschlussreiche Interview! Yeaahh!

Die Wahl 2009 – Tigerenten, Facepalms und 5%-Hürden

28. September 2009 Keine Kommentare

2:15 Uhr. Das offizielle (vorläufige) Endergebnis für die Bundestagswahl 2009 zum 17. Bundestag steht fest. Schwarz-Gelb wird uns für die nächsten vier Jahre regieren. Der Wunsch-Gedanke von Angela Merkel ist in Erfüllung gegangen. Im Gegensatz dazu steckt die SPD das schlechteste Ergebnis seit Jahren weg. Aber sonst haben die ehemals kleinen Parteien jetzt gut lachen. Mehr…

FastCGI klemmt

27. September 2009 Keine Kommentare

Seit einiger Zeit beobachte ich dieses Phänomen nun schon: Plötzlich — wie aus dem Nichts — werden von FastCGI/PHP keine Anfragen mehr bearbeitet. Es gibt nur noch einen Timeout und den damit verbundenen “Internen Serverfehler”. So auch heute wieder zwischen 12:20 und 13:00 Uhr.

Typische Log-Einträge sind dann:

[error] FastCGI: comm with (dynamic) server "/usr/local/fcgi-bin/fcgi-php-user" aborted: (first read) idle timeout (30 sec)
[error] FastCGI: incomplete headers (0 bytes) received from server "/usr/local/fcgi-bin/fcgi-php-user"

oder auch

[error] (4)Interrupted system call: FastCGI: comm with server "/usr/local/fcgi-bin/fcgi-php-user" aborted: select() failed
[error] FastCGI: incomplete headers (0 bytes) received from server "/usr/local/fcgi-bin/fcgi-php-user"

Letztere Meldung lässt sich angeblich durch ein Update von mod_fastcgi beheben. Das wird wohl auch für Redio mal fällig.

Update: Ich sehe gerade, dass die Apache Foundation die Rechte an mod_fcgid übernommen hat und das Modul aktiv weiterentwickelt. Das wäre sicherlich die bessere Alternative, als weiterhin auf mod_fastcgi zu setzen, das schon mehr als eine Jahr kein Update mehr erfahren hat.

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Ausblick auf kommende Ubuntu-Versionen

27. September 2009 Keine Kommentare

ubuntu_910_1004

Die Entwicklung um die Linux-Distribution scheint einfach nicht aufzuhören, was auch gut so ist. Erst kürzlich veröffentlichte das Community-Projekt die neueste Alpha-Version ihres Betriebssystems Ubuntu 9.10 und schon heute erschien die offizielle Ankündigung auf Ubuntu 10.04, den Nachfolger. Was sich sonst noch um das große Open-Source-Projekt tut, fassen wir in diesem Artikel zusammen. Mehr…

Nützliche Wahltipps

25. September 2009 1 Kommentar

Es ist wieder Bundestagswahl 2009. Das heißt, dass man sich wieder entscheiden sollte. Für zwei Kreuze. Dabei ist es sehr einfach zu erklären und man kann nichts falsch machen, wenn man hin geht.

Bei den Bloggern vom Basic Thinking Blog gibt es jetzt eine ganze Reihe von nützlichen Wahltipps. Unter Anderem wird empfohlen, dass man seine Meinung leicht mit einem so genannten “Wahl-O-Mat” testen kann und prüfen kann, mit welchen Parteien man übereinstimmt. Eine gute Alternative bietet das neue Tool “Wen wählen?“, was von Alvar Freude entwickelt wurde, der sich im AK Zensur aktiv gegen Internet-Sperren und für freie Meinungsäußerung einsetzt.

Wenn man dann seinen Favoriten gefunden hat, kann es eigentlich schon losgehen. Am 27. September 2009 einfach bis 18:00 Uhr das Wahlbüro in eurem Wahlkreis besuchen und die zwei Kreuze machen.

Danach kann man sich auch, wenn es nach der Meinung der Blogger geht, vor den Fernseher setzen und sich das Ergebnis ansehen. Ich empfehle aber, sich an Wahlpartys, wie zum Beispiel dieser im Berliner Betahaus, zu beteiligen. Wenn man nicht in Berlin wohnt, gibt es auch noch andere Orte, wo gefeiert wird. In jedem Fall kann man an der Party auch online per Livestream teilnehmen und via Twitter oder Chat mitfeiern. Weitere Infos zur Wahl gibt es natürlich auf Basic Thinking Blog.

PHP 5.2.11

25. September 2009 Keine Kommentare

Seit acht Tagen gibt es nun PHP 5.2.11, inklusive “Security Enhancements”. Installiert ist es aber noch nicht? — Doch, schon.

Es gibt nur ein Problem: Diese Version ist wesentlich instabiler als 5.2.10. Ein Vergleich: In den letzten 24 Stunden gab es mit 5.2.10 ganze Null(!) Segfaults (also Fehler beim Zugriff auf den Speicher, die zum Absturz des Programms führen). PHP 5.2.11 hingegen häuft (morgens) in drei Stunden 23 Stück davon an. Hochgerechnet auf einen Tag dürften es also 200 und mehr werden. Das heißt aber auch 200 Zugriffe, bei denen ein Benutzer nur einen “500er” Serverfehler zu sehen bekommt. Das hört sich, bei einigen hunderttausend Hits pro Tag, nicht viel an, aber es ist — im Vergleich zur vorherigen Version — zu viel und einfach nicht akzeptabel.

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Redio, HVS und der Blog

25. September 2009 1 Kommentar

Ein Blog also ist der neueste Abkömmling von Redio, welches sich selbst erst vor nicht all zu langer Zeit eines kleinen großen Umbaus unterzogen hat – und zumindest teilweise immernoch unterzieht.

Besonders das Herz von Redio, das HVS wurde grunderneuert und funktioniert recht prächtig – nur ein vernünftiges Design fehlt bisher. Daraus wurde jetzt ein kleiner Contest gemacht, den ihr hier finden könnt: http://forum.redio.info/index.php?topic=4599.0
Nur Mut liebe Freunde, denn dann besitzt Redio vielleicht bald das Design, dass einer von euch entworfen und erstellt hat.
Spätestens dann werden wohl alle und besonders die wie ich von FTP Zugang verwöhnten Redio User das HVS wieder gerne benutzten.

Der Blog erweitert das Angebot von Redio also, ich bin gespannt, was sich daraus entwickelt.

Viel Spaß und schönes Wochenende

Christian, selbsternannter Testblogschreiber :)

Hallo Redio! Hallo Welt!

25. September 2009 Keine Kommentare

Endlich ist es fertig. Das Blog für euch und für uns. Es ist noch nicht vollendet, aber man kann schon drauf bloggen und kommentieren.

Das Redio Blog soll ab sofort Anlaufstelle für eure Texte (egal ob kreativ, literarisch oder einfach nur satirisch) sein. Daher geben wir jeden Benutzer die Möglichkeit, sich freiwillig zu registrieren und seinen Beitrag einzusenden. Wir schauen dann kurz darüber und geben den Beitrag frei.

Das ganze soll keine Einbahnstraße sein. Daher nutzen wir die Möglichkeiten und publizieren gute Beiträge auf Twitter und Facebook und diskutieren in den Kommentar über Pro und Kontra.

Die Registrierung ist natürlich kostenfrei, keiner bekommt irgendwelche Newsletter und hat dann direkt seinen Lieblingsnamen gesichert.

Wir würden uns also freuen, wenn auch die Benutzer von Redio aus dem Nähkästchen plaudern, wenn andere Internet-User Gastbeiträge schreiben und natürlich fleißig kommentiert wird.

Und nun viel Spaß,

Euer Redio Team

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